PM: KI-Potenziale werden im Mittelstand erkannt, aber es fehlt Kompetenz. Zukunftszentrum Digitale Arbeit gibt Orientierung und Umsetzungshilfen

Von Maryke Tintel
AI Anhalt Intelligence Blogcover zum Thema presse

Magdeburg/Halle (Saale), 22.06.2026 – Künstliche Intelligenz hat den Mittelstand erreicht. Doch viele kleine und mittlere Unternehmen kämpfen mit Zeitmangel, fehlender Orientierung und der Konkretisierung von Umsetzungsstrategien. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Zukunftszentrums Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt. Befragt wurden Unternehmen und Beschäftigte im Land. Mit diesen Erkenntnissen beteiligt sich das Zukunftszentrum am diesjährigen Anhalt Intelligence Congress am 26.06.2026.

Die Ergebnisse widerlegen die oft behauptete grundsätzliche Ablehnung von KI: Rund 80 Prozent der Befragten stehen der Technologie positiv oder neutral gegenüber. Dennoch klafft eine deutliche Lücke zwischen Interesse und praktischer Umsetzung.

Isabelle Geoerg, Leiterin des Zukunftszentrums, erklärt:

„Viele Unternehmen haben erkannt, dass KI wirtschaftlich relevant ist – und bleibt. Die zentrale Frage lautet nicht mehr ‚Ob‘, sondern ‚Wie‘: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen brauchen Unterstützung bei der Auswahl, Einführung und strategischen Nutzung von KI. Der erste Schritt ist oft, zu verstehen, was KI überhaupt leisten kann.“

Die Erhebung zeigt: Wer ein realistisches Bild von KI hat, begegnet ihr offener. Gleichzeitig äußern besonders skeptische Unternehmen einen hohen Bedarf an Fortbildung.

Als größte Hürden nennen die Befragten:

  • fehlende Zeit,
  • begrenzte Budgets,
  • unübersichtliche Unterstützungsangebote.

Hier setzt das Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt an. Es bietet Unternehmen und Beschäftigten kostenfreie Beratung, Weiterbildung und Transferformate rund um Digitalisierung und KI. Ziel ist es, KI praxisnah, menschenzentriert und nachhaltig in betriebliche Abläufe zu integrieren. Das Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert.

Im Fokus stehen Fragen wie:

  • Welche KI-Anwendungen schaffen echten Mehrwert?
  • Wie können Beschäftigte bei Thema KI-Einführung sinnvoll eingebunden werden?
  • Welche Kompetenzen werden künftig gebraucht?
  • Wie verbinden sich Produktivität, Fachkräftesicherung und gute Arbeit?

Besonders gefragt sind laut Erhebung niedrigschwellige Formate, praxisnahe Beispiele und konkrete Anwendungsfälle aus dem Arbeitsalltag. Viele dieser Themen deckt das Zukunftszentrum bereits ab.

Der Anhalt Intelligence Congress bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Das Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt will dort vor allem die Anliegen kleiner und mittlerer Unternehmen aus Sachsen-Anhalt aufgreifen.

Isabelle Geoerg weiter:

„KI verändert die Arbeitswelt nachhaltig. Zukunftsfähigkeit entsteht, wenn Unternehmen und Beschäftigte die Veränderung gemeinsam aktiv gestalten – statt auf sie zu reagieren. Dafür braucht es nicht nur Technologie, sondern auch Kompetenz, Vertrauen und soziale Gestaltung.“

 

Und nun? Unsere Angebote:

Die Zukunft der Arbeit liegt in einem gesunden Mix aus Software und Services. Deswegen bietet das Wie unterstützt das Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt als Partner von Anhalt Intelligence Unternehmen in der Praxis: